Kompletter Medaillensatz bei den Dutch Open!

12.01.2015

Von den diesjährigen Matsuru Dutch Open Espoir in Eindhoven/Niederlande konnten die Crocodiles vom Stützpunkt Osnabrück einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause bringen und damit das gute Vorjahresergebnis noch übertrumpfen. Die "Dutch Open" zählen zu den größten Jugendturnieren in ganz Europa mit einem starken ausländischen Teilnehmerfeld, das sich parallel auf 12 Kampfflächen misst.
Nach Gold 2013 und Bronze 2014 konnte Lennart Slamberger sich in diesem Jahr im Finale der Gewichtsklasse bis 42 kg der Jungs unter 15 Jahren für seine Vorjahresniederlage revanchieren und Jurrien Kugel aus den Niederlanden mit einer schönen Technik bezwingen. Nach 6 Siegen strahlte er vom höchsten Treppchen und war beim gesamten Turnier der einzige Teilnehmer der 6 Ippons für sich verbuchen konnte. Technisch vielseitig und gut aufgelegt deklassierte er die Konkurrenz. Und auch seine Zwillingsschwester Yara Slamberger kämpfte sich in eindrucksvoller Manier bis ins Finale der 48kg-Klasse der U15 vor. Nach 4 schnellen Siegen musste sie sich dort über die volle Kampfzeit mit Strafen gegen die starke Britin Molly Game geschlagen geben.
Als dritte im Bunde überzeugte Jana Gussenberg mit der Bronzemedaille. Im ersten Jahr der Altersklasse U18 konnte sie nun bereits die 4. Medaille in Folge gewinnen (U15: Silber 2012, Gold 2013, Silber 2014). Nach einem Auftaktsieg musste sie sich der amtierenden Europameisterin und späteren Siegerin Lois Petit aus Belgien beugen, konnte aber dann noch drei Siege und damit den dritten Platz verbuchen. Auf den undankbaren 5. Platz kam Tamara Mayer in der U15 bis 44 Kg. Nach drei hervorragenden Siegen ging sowohl das Halbfinale als auch der Kampf um Bronze verloren.


Judo Crocodiles beim internationalen Trainingscamp in Tonbridge/GBR

06.01.2015

Zum Jahresabschluss 2014 machten sich die Jungs der Crocodiles Osnabrück auf den Weg nach England ins Trainingslager. Nach der langen Anreise und der Überfahrt mit der Fähre hat die 9köpfige Delegation um Trainer Teja Ahlmeyer die ersten Trainingseinheiten hinter sich gebracht. Das Training wurde unter anderem von der britischen Judo-Legende Neill Adams geleitet. Unter den über 100 Teilnehmern waren auch Teams aus Japan, Russland, Australien und den USA mit Olympiasiegerin Kayla Harrison und 9 weitere europäische Nationen. 4 Tage verbrachten die Crocodiles auf der britischen Insel.

Die Stimmung in der renommierten schlossartigen Tonbridge School war sehr gut und auch beim kulturellen Ausflug in Englands brodelnde Metropole London kamen beim Sightseeing alle auf ihre Kosten - und auch Batman musste sich Judogriffe zeigen lassen :-P


    








Krokodile auf dem Glatteis

04.01.2015

Auf rutschigem Untergrund starteten die Judo Krokodile ins neue Jahr… 50 Judoka, Eltern und Geschwister vergnügten sich in der Osnabrücker Eishalle.


    








Krokodile beim diesjährigen internationalen X- Mas Turnier erfolgreich!

13.12.2014

Am Samstag, den 13.12.2014 fand in Rastede das diesjährige X-Mas Turnier statt, wo sich Ju-Jutsuka aus ganz Deutschland, Belgien, Holland und Dänemark trafen, um sich zum Jahresende noch einmal zu messen.

Drei Kämpfer der Crocodiles Osnabrück waren mit am Start.
Malte Kleeman gewann nach schweren Kämpfen in seiner Gewichtsklasse bis 81 Kg den ersten Platz. Er setzte sich in einem hart umkämpften Finale gegen einen Kämpfer aus Hamburg durch.
Tobias Klein-Helmkamp zog mit ausschließlich vorzeitigen Siegen in der Gewichtsklasse bis 73 Kg in das Finale ein, wo er sich erst einem sehr starken Kontrahenten aus den Niederlanden knapp nach Punkten geschlagen geben mußte. In der gleichen Gewichtsklasse belegte Lorenz Hensel nach sehr guten und harten Begegnungen den hervorragenden fünften Platz. Allen Kämpfern und Betreuern gebührt Dank...





Osnabrücker Judoka zu Gast in Japan

11.12.2014

Nachwuchs des Judobundes auch im internationalen Vergleich auf Augenhöhe


Im Rahmen eines achttägigen Sportleraustauschs des Niedersächsischen Judobundes besuchten mit der Landestrainerin Andrea Goslar und der Kaderathletin Sarah Elena Sachse auch zwei Judoka aus Osnabrück die japanische Präfektur Tokushima. „Der Austausch soll unsere Kaderathletinnen sowohl sportlich wie auch menschlich voranbringen,“ erläutert Andrea Goslar den Hintergrund des Projekts.
Beim täglichen Training mit japanischen Judoka zeigte sich schnell, dass die insgesamt fünf niedersächsischen Kaderathletinnen durchaus mit den fernöstlichen Sportlern mithalten konnten. Dies wurde auch während des Herbstturniers der Präfektur Tokushima bestätigt, an dem die Niedersachsen als Gaststarterinnen teilnehmen durften. Dort musste sich das Team um Sarah Elena Sachse erst im Halbfinale geschlagen geben und sicherte sich Bronze. Der am Landesleistungszentrum in Osnabrück stationierten Landestrainerin Andrea Goslar wurde außerdem während des Aufenthalts eine besondere Ehre zuteil: Sie durfte als erste deutsche Trainerin überhaupt ein Training im renommierten Dojo der Komatsu Highschool leiten.
Doch auch das kulturelle Programm und der Austausch kamen nicht zu kurz: Neben Besuchen des traditionellen Onsen (Japanisches Bad), einer Bootstour zu den Strudeln von Naruto sowie einer landestypischen Tanzaufführung erfuhren die deutschen Sportbotschafterinnen auch den glücksbringenden Segen eines buddhistischen Mönchs in einem der 88 Tempel des Pilgerpfades auf Shikoku.
Eine besondere Herausforderung war das japanische Essen, erläutert Sarah Sachse ihre Eindrücke des Aufenthalts und kann sich dabei ein Lachen nicht verkneifen: „Schon zum Frühstück roher Fisch ist nicht unbedingt jedermanns Sache.“
Den Höhepunkt des Gastbesuchs bildete ein offizieller Empfang beim Gouverneur der Präfektur Tokushima, deren Verwaltungssitz anlässlich des Besuchs mit der Niedersächsischen Fahne beflaggt wurde. Andrea Goslar überbrachte die besten Wünsche des Niedersächsischen Judoverbandes und das Angebot eines Gegenbesuches. Der Gouverneur zeigte sich sehr erfreut und überreichte seinen Gästen zur Erinnerung Geschenke. „Der Besuch wird unseren Sportlerinnen sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Japaner rührte uns alle beim Abschied zu Tränen. Ich habe viele neue Impulse und Erfahrungen gesammelt, welche ich in mein Training einbringen kann,“ zeigte sich Andrea Goslar überzeugt. Der Austausch sollte auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden, damit auch in Zukunft möglichst viele Nachwuchsathleten einen Eindruck vom Stammland des Judosports erhalten.